MArokko                     

 

Nina und Dominik

 

mit der

Touareg Rallye

durch Marokko

Dominik und ich wurden Anfang diesen Jahres eingeladen, die diesjährige Touareg Rallye zu begleiten und aus der Luft zu filmen. Das war doch mal eine Herausforderung. Also haben wir Ende März alles eingepackt und uns auf die lange Reise durch die Schweiz, Frankreich und Spanien begeben um am 30.3. im Hafen von Almeria zu sein. Dort war der Beginn der Rallye.

Ich glaube das gefährlichste auf dieser Rallye war die Überfahrt mit der Fähre. Mitten in einer Kaltfront mit heftigem Sturm ging es über das aufgewühlte Mittelmeer. Die Seekrankheit lässt grüßen ;-). Das Schiff hat geschaukelt, das es uns in den Kojen ganz schön im Bett hin und her gewälzt hat. Aber nach einer Nacht war alles vorbei und wir hatten das schlimmste geschafft.

Der Zoll in Nador/Marokko ging erstaunlich schnell über die Bühne und so waren wir bereits Mittags unterwegs durch die Eindrucksvolle Landschaft Marokko´s. Die Route lief über Nador, Missor, nach Merzouga und wieder zurück. Hier mal ein paar Landschaftseindrücke:

Die grünen Ebenen im Norden Marokko´s mit Wiesen voll mit Blumen

An einem Fluß entlang ging es durch den Randbereich des Atlasgebirges.

Weiter im Süden fährt man dann durch super schöne Oasen...

bis dann in Merzouga der riesengroße Sandkasten der Sahara erscheint, unser Ziel.

Dominik und mich hat unterwegs immer wieder eines beeindruckt. Die Fleißigsten und Zuverlässigsten Arbeiter in Marokko, die Esel. Voll beladen, nichts mehr sehend, mit teilweise bis zu 3 Reitern drauf, in der prallen Sonne, zockeln sie geduldig am Straßenrand entlang.

 

 

Die eigentliche Rallye bestand aus 250 Motorrad, Quad und Autofahrern und Rainer Autenrieth mit seinem Organisationsteam. Eine lustige Truppe aus vielen verschiedenen Nationalitäten. Engländer, Spanier, Franzosen, Italiener, Holländer, Portugiesen, Tschechen, Deutsche... alle waren vertreten und alle möglichen Sprachen waren zu hören. Die Rallye Teilnehmer sind tagsüber über die Pisten gedüst, durch Schluchten gefahren, haben sich durch den Sand gewühlt und waren unterwegs. Besonders interessant war das Dünenrennen. Die Fahrer mussten zum Schluss die ca. 200m hohe Hausdüne hinauf, um oben Ihren Stempel zu holen, das sie da waren. Und wer es nicht fahrend geschafft hat musste eben laufen. Bald war die Düne gesprenkelt mit liegen gebliebenen Motorrädern und sich durch den Sand hinauf wühlenden Fahrern. Wenn immer es ging sind wir geflogen und haben das Ganze aus der Luft beschattet. Hier mal ein paar Rallyeeindrücke

Ja und mittendrin waren Dominik und ich mit dem Motorschirm unterwegs. Meist konnten wir morgens fliegen. Tagsüber war es schon zu thermisch und der Wind zu stark zum filmen und fliegen. Dabei hatten wir von Fresh Breeze einen Snap und einen Simo 122. Schirme waren dabei ein Nova Ibex und eine Palette von Swing. Ein Motorschirm, der Naja, der einfach schön zu starten ist und beim Flug vor allem durch seine Geschwindigkeit besticht. Damit konnten wir in den Dünen sogar den Motorradfahrern folgen. Dann hatten wir von Swing den neuen Mistral geliehen bekommen. Auch ein echter Spaßflügel und Allrounder. Schöne Flug und Starteigenschaften mit dem Motor und auch beim Soaren (motorlos) sehr schön zu fliegen. Dominik wollte Ihn gar nicht mehr her geben, deshalb bin ich Ihn gar nicht richtig geflogen ;-(. Muss ich noch nachholen. Ja und dann hatten wir noch einen Powerplay 250 dabei. Warum das? In einem unserer letzen Kurse Motorschirm hatten wir einen Schüler dabei, der über 120kg wog. Und unser Simo mit dem 250 Powerplay hat es mühelos geschafft den Schüler in die Luft zu bekommen. Da fing Dominik an zu rechnen und nachdem wir zu zweit auch nicht mehr wie 120kg wiegen haben wir das Tandemfliegen getestet. Zum Filmen genial. Und so sieht das dann aus.

Hier fliegen Dominik und ich. Christian hat das Bild geschossen. Vielen Dank!

Und Abends waren wir auch einmal schön gemütlich soaren. Die Düne rauf kraxeln und in den Sonnenuntergang fliegen.

Alles in Allem, es war eine schöne Tour, mit einzigartigen Flügen. Eine tolle Erfahrung, und was besonders schön war, wir haben so viele nette Leute kennen gelernt!