Westallgäuer Flugschule © Westallgäuer Flugschule; Tel: 0049-8381-6265; Mail info@ich-will-fliegen.de  



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Mit dem Motorschirm und der Tuaregralley in Marokko

Dominik und ich wurden Anfang diesen Jahres eingeladen, die diesjährige Touareg Rallye zu begleiten und aus der Luft zu filmen. Das war doch mal eine Herausforderung. Also haben wir Ende März alles eingepackt und uns auf die lange Reise durch die Schweiz, Frankreich und Spanien begeben um am 30.3. im Hafen von Almeria zu sein. Dort war der Beginn der Rallye.


Ich glaube das gefährlichste auf dieser Rallye war die Überfahrt mit der Fähre. Mitten in einer Kaltfront mit heftigem Sturm ging es über das aufgewühlte Mittelmeer. Die Seekrankheit lässt grüßen ;-). Das Schiff hat geschaukelt, das es uns in den Kojen ganz schön im Bett hin und her gewälzt hat. Aber nach einer Nacht war alles vorbei und wir hatten das schlimmste geschafft.


Der Zoll in Nador/Marokko ging erstaunlich schnell über die Bühne und so waren wir bereits Mittags unterwegs durch die Eindrucksvolle Landschaft Marokko´s. Die Route lief über Nador, Missor, nach Merzouga und wieder zurück. Hier mal ein paar Eindrücke:


Neue Starttechnik  Groundhandling Alpenüberquerung  Motorschirm Marokko  Links Downloads

Die eigentliche Rallye bestand aus 250 Motorrad, Quad und Autofahrern und Rainer Autenrieth mit seinem Organisationsteam. Eine lustige Truppe aus vielen verschiedenen Nationalitäten. Engländer, Spanier, Franzosen, Italiener, Holländer, Portugiesen, Tschechen, Deutsche... alle waren vertreten und alle möglichen Sprachen waren zu hören. Die Rallye Teilnehmer sind tagsüber über die Pisten gedüst, durch Schluchten gefahren, haben sich durch den Sand gewühlt und waren unterwegs. Besonders interessant war das Dünenrennen. Die Fahrer mussten zum Schluss die ca. 200m hohe Hausdüne hinauf, um oben Ihren Stempel zu holen, das sie da waren. Und wer es nicht fahrend geschafft hat musste eben laufen. Bald war die Düne gesprenkelt mit liegen gebliebenen Motorrädern und sich durch den Sand hinauf wühlenden Fahrern. Wenn immer es ging sind wir geflogen und haben das Ganze aus der Luft beschattet.

Ja und mittendrin waren Dominik und ich mit dem Motorschirm unterwegs. Meist konnten wir morgens fliegen. Tagsüber war es schon zu thermisch und der Wind zu stark zum filmen und fliegen.

Und Abends waren wir auch einmal schön gemütlich soaren. Die Düne rauf kraxeln und in den Sonnenuntergang fliegen.

Alles in Allem, es war eine schöne Tour, mit einzigartigen Flügen. Eine tolle Erfahrung, und was besonders schön war, wir haben so viele nette Leute kennen gelernt!